Drei Schritte, deine „Stressfaktoren“ ausfindig zu machen und zu minimieren

Passiert es dir oft, dass du abends völlig ausgelaugt bist? Fühlst du dich angespannt und hilflos in manchen Situationen?

Heute möchte ich dir drei wertvolle Strategien an die Hand geben, wie du deine „Stressfaktoren“ ausfindig machen und geeignete Strategien entwickeln kannst, um besser damit umzugehen.

  1. Schritt: Bewusstsein schaffen
    Beobachte dich einmal für eine Woche und mache dir ganz bewusst, nach welchen Situationen, Kontakten oder sonstigen Aktivitäten du voller Energie bist. Finde heraus, was dir richtig gut tut, wer dir Energie schenkt und was dir absolut Spaß macht.  Beobachte auch, nach welchen Situationen, Kontakten und sonstigen Aktivitäten du ausgelaugt, müde und überfordert bist.

Um unsere „Stressfaktoren“ ausfindig zu machen, müssen wir uns dieser erst einmal bewusst werden. Dies ist ein wichtiger Schritt, da wir zu über 90% des Tages auf „Autopilot“ laufen. Das heißt, die meiste Zeit des Tages führen wir unsere Handlungen automatisch und unbewusst durch, weil wir sie so erlernt haben und nicht mehr hinterfragen.

Ein kleines Beispiel: Wenn wir das Autofahren lernen, müssen wir an zig Dinge gleichzeitig denken, das Kuppeln, den Gang einlegen, Gas geben, den Schulterblick, das Blinken usw. Wir konzentrieren uns auf diese Dinge so lange, bis es zur Routine für uns wird. Dann brauchen wir uns „nur“ noch auf den Straßenverkehr konzentrieren, eben weil alles andere sich bereits automatisiert hat und wir intuitiv fahren.

Diese Automatisierung finden wir in allen Situationen des Lebens. Auch unsere Handlungen und Denkweisen sind zum größten Teil auf „Autopilot“.  Erst wenn wir uns diese unbewussten Muster ins Bewusstsein rufen, können wir diese auch ändern!

Darum ist es auch wichtig, dass du dich erst einmal beobachtest und dir alles notierst, was dir auffällt. Bitte schreibe alles auf. Am besten machst du dir eine Tabelle mit zwei Spalten. In die erste Spalte schreibst du deine „Energiespender“, sprich alles, was dir gut tut und dir Energie schenkt. In die zweite Spalte schreibst du dann deine „Energieräuber“, sprich alles, was dich „runterzieht“ und dir Energie raubt, dich auslaugt oder auch überfordert fühlst.

Hast du deine „Stressfaktoren“ ausfindig gemacht, so stelle dir nun folgende Frage:

„Was möchte ich stattdessen?“

Schreibe dir nun all deine „Wunsch- bzw. Traumvorstellungen“ auf, welche du anstatt der „Energieräuber“ haben möchtest. Schreibe so phantasiereich wie möglich.  Male dir die buntesten Bilder aus und denke in den schillerndsten Farben.

  1. Schritt: Visualisieren
    Nimm dir morgens und abends jeweils ein paar Minuten Zeit und visualisiere deine „Wunschvorstellungen“. Fühle dich so richtig in diese hinein. Wie fühlt es sich an? Welche Emotionen sind dabei?  Spüre dich hinein, mit allen Sinnen und genieße diesen Zustand.

Visualisieren ist ein nicht zu verachtendes Werkzeug, welches uns hilft, unsere Zielvorstellungen in unser Unterbewusstsein zu pflanzen.

Wenn wir regelmäßig visualisieren, kann unser Unterbewusstsein nicht anders, als dem zu folgen.

Hier möchte ich wieder ein wenig ausholen. Wir können uns unser Unterbewusstsein so vorstellen wie einen Schwamm. Es saugt alles auf, filtert aber nicht, ob die Informationen, die es aufnimmt, nun gut oder schlecht für uns sind. Hierfür wäre unser Bewusstsein zuständig, welches aber die meiste Zeit auf „Autopilot“ läuft. Unser Unterbewusstsein unterscheidet auch nicht zwischen real und unwirklich. Und diesen „Vorteil“ machen wir uns mit Visualisierungen zu nutze. Wir können so unserem Unterbewusstsein vermitteln, dass unsere Zielvorstellung bereits existiert.

Je öfter wir das Visualisieren also praktizieren, desto mehr Dinge ziehen wir an, welche uns in die gewünschte Richtung bringen. Denn:

ENERGIE FOLFT DER AUFMERKSAMKEIT!

  1. Schritt: Neues in den Alltag integrieren
    Überlege dir, wie du deine „Stressfaktoren“ nun im Alltag minimieren kannst.

Natürlich handelt es sich hierbei, wie bei allem im Leben, um einen Prozess, der nicht von heute auf morgen durchzuführen ist. Sei dir dessen bewusst!

Versuche nun Schritt für Schritt deine Stressfaktoren abzuschalten und stelle dir hierfür folgende Frage:

„Was kann ich tun, um diesen „Energieräuber“ abzustellen?“

Ein kleines Beispiel: Wenn dich Freunde immer wieder zu Veranstaltungen mitnehmen wollen, du aber im Vorfeld schon weißt, dass dich diese überfordern. Lerne das „Neinsagen“!

Es wird auch sicherlich „Stressfaktoren“ geben, welche du nicht abstellen kannst. Hier ist es wichtig zu lernen, wie du am leichtesten damit umgehst. Natürlich haben wir auch ab und zu Verpflichtungen, welchen wir nachgehen dürfen, sollen, müssen. Wenn du weißt, dass so eine Verpflichtung ansteht, versuche bereits im Vorfeld, deine Energietanks so gut es geht aufzufüllen. Mache alles, was dir Energie spendet. Sei es ein Spaziergang in der Natur, Meditieren oder was auch immer. Wenn dein Energiehaushalt hoch ist, fällt es dir leichter, unangenehme Dinge zu „ertragen“.

Siehe hierzu auch meinen Blogbeitrag: Warum du die wichtigste Person in deinem Leben bist!

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