Was uns daran hindert, glücklich zu sein

Einmal Hand aufs Herz, wie oft jammern wir oder beschweren uns über eine Situation, aber wollen daran einfach nichts ändern oder meinen auch, daran nichts ändern zu können?

Kennst du auch Aussagen wie:
„Mein Job macht mir schon lange keine Freude mehr, aber ich nicht kündigen.“
„Meine Beziehung ist schon lange vorbei, wir leben nur noch nebeneinander her.“
„Ich würde so gerne ganz etwas anderes machen, aber ich kann mit meinem Alter doch nichts Neues mehr anfangen.“

Warum ändern wir die uns augenscheinlich belastenden Situationen oder auch Verhaltensweisen nicht?

Ist es Bequemlichkeit? Ist es Angst? Fühlen wir uns etwa doch wohl in unserem „Sumpf der Verzweiflung“?

Ich glaube es spielen alle o. g. Faktoren eine Rolle, warum wir unsere ungeliebten Situationen nicht ändern können oder wollen.

An dieser Stelle möchte ich dir ein kleines Geheimnis über die Funktionsweise unseres Gehirns erzählen: Unser Gehirn speichert nicht nur all unsere gemachten Erfahrungen ab, sondern auch die zugehörigen Emotionen und Reaktionen. Je öfter wir dieselbe Erfahrung machen, desto automatischer reagieren auf diese, bis uns unsere Handlungen überhaupt nicht mehr bewusst auffallen, wir reagieren unbewusst mit den abgespeicherten Emotionen und Reaktionen. Wir sind es also gewohnt, so zu reagieren. Wollen wir nun aber etwas ändern oder etwas erleben, was wir vorher noch nie gemacht oder erlebt haben, schaltet sich blitzschnell unser innerer Saboteur ein (manche nennen diesen auch den Schweinehund). Unser innerer Saboteur kann Neues überhaupt nicht leiden, da er sofort unsicher wird, wenn sich eine neue Situation ankündigt. Schnell kommen Zweifel auf, ob es überhaupt richtig ist. Wir erfinden Ausreden, warum wir etwas doch nicht machen wollen. Für all dies ist unser innerer Saboteur verantwortlich. Dieser möchte einfach die Sicherheit, dass alles wie gewohnt bleibt. Schließlich kann er Neues nicht einschätzen und hat auch keine Kontrolle darüber. Das macht ihm vielleicht auch Angst!

Erst wenn wir uns dessen bewusst sind, dass wir zwei innere Stimmen haben und diese auch lernen zu kontrollieren, können wir unsere Persönlichkeitsentwicklung in Angriff nehmen und unser Leben bewusst nach unseren Wünschen gestalten.

Du hast es also in der Hand, deinem inneren Saboteur den Kampf anzusagen, um die Oberhand über dein Leben zu bekommen und glücklich zu werden. Wenn du es auch wirklich willst!

Zur besseren Veranschaulichung möchte ich auch noch ein Beispiel anbringen:
Denke einmal ganz bewusst an eine Situation, die dich derzeit belastet. Fühle dich so richtig in diese hinein. Wenn du es fühlen kannst, dass es dir dabei nicht wirklich gut geht, fass den Entschluss, es ändern zu wollen und überlege dir eine Strategie. Beobachte nun deine aufsteigenden Gedanken und Gefühle. Wer meldet sich gerade bei dir? Vielleicht der Saboteur, der sofort versucht, dir Zweifel einzureden?

Traust du dich, die Anstrengung auf dich zu nehmen und den am Anfang unbequemeren Weg zu gehen, um die belastenden Situationen zu verwandeln in Glück?

Hierfür möchte ich dir drei wertvolle Tipps mit an die Hand geben, wie du es schaffen kannst, deinen inneren Saboteur zu entlarven und ihn zu kontrollieren.

Tipp Nr. 1:
Lerne deine beiden inneren Stimmen zu unterscheiden. Spricht gerade deine Intuition (Bauchgefühl) oder doch dein innerer Saboteur (Zweifel, Ängste, Bequemlichkeit). Beobachte dich hierfür einmal eine Woche lang aufmerksam und analysiere deine innere Stimmen.

Tipp Nr. 2:
Wenn du merkst, dass sich dein innerer Saboteur meldet, sage bewusst „Stopp“ und mache es trotzdem! Denke immer daran, dass du es zu deinem Wohle machst! Du willst wieder Chef und Regisseur deines Lebens sein.

Tipp Nr. 3:
Wenn du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, lese mein Buch „Lebe endlich selbstbestimmt“. Im Buch tauche ich noch tiefer in die Funktionsweise unseres Gehirns ein und gebe dir viele Tipps, Übungen und Techniken an die Hand, wie auch du dein Leben selbstbewusst/selbstbestimmt gestalten kannst.

Wenn du wirklich etwas ändern willst, verspreche ich dir, dass es anfangs nicht leicht sein wird. Es erfordert eine Portion Mut, Disziplin und Durchhaltevermögen, bis der innere Saboteur ruhiger wird. Für manche kann das auch richtig anstrengend sein, sich immer wieder mit sich selbst und dem inneren Saboteur auseinanderzusetzen. Aber es wird sich bestimmt lohnen!

SEI DU ES DIR WERT!

Wenn du Fragen hast oder du dich für ein pferdegestütztes Mentalcoaching interessierst, melde dich gerne bei mir. Auf meiner Webseite www.mentalepferdepower.de werde ich auch in meinem persönlichen Blog regelmäßig Themen zum Thema Hochsensibilität, Persönlichkeitsentwicklung und Pferdegestütztes Coaching veröffentlichen. Um keinen meiner Beiträge zu verpassen, melde dich gerne für meinen Newsletter an.

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