Warum dein Kopf nicht immer Recht hat!

„Das wird doch sowieso nix!“
„Das schaffe ich nie!“

Viel zu oft, lassen wir besondere Gelegenheiten oder Chancen verstreichen, weil wir uns im Kopf bereits das Scheitern vorgestellt haben. Still und heimlich schleichen sich Gedanken ein, welche uns weiß machen, dass es aus den unterschiedlichsten Gründen sowieso nicht funktionieren kann. Weil es für uns ganz normal ist, solche Gedanken zu haben, nehmen wir diese einfach so hin. Schlimmer noch, wir glauben unseren Gedanken sogar alles, ohne sie zu hinterfragen. Je länger sich diese Gedanken breit machen können, desto lauter werden sie auch. Bis das besagte Szenario eintritt und wir die Bestätigung erhalten, dass wir mit unseren Gedanken wieder einmal Recht haben. Schließlich wussten wir ja von vorneherein, dass wir scheitern werden!

Aber warum ist das so?

Im Laufe unseres Lebens dürfen wir viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln, positive wie auch negative. Wir Menschen neigen aber dazu, unsere Aufmerksamkeit eher auf das Negative zu lenken, denn schließlich müssen wir genau darüber nachdenken, was z. B. schief gelaufen ist. Nicht selten „ZERdenken“ wir unsere Erfahrungen bis auf das kleinste Detail. Und dann ist es auch schon wieder soweit. Wir steigen ein in die Achterbahn der Gedanken und Gefühle. Da wir sehr intensiv über die negative Erfahrung nachdenken, erzeugen wir dadurch die dazugehörigen negativen Gefühle und verstärken diese auch noch. Da unsere Gefühle immer stärker werden, verstärken sich auch zugleich unsere Gedanken und wir fahren die Achterbahn auf und ab. Am Höhepunkt dann angekommen, sind unsere Gedanken und auch unsere Gefühle so negativ, dass wir nicht anders mehr können, als über die Kuppe in die Tiefe zu fahren. Wir leiden und geben auf. Die Gedanken und Gefühle überwältigen uns.

Warum lassen wir es zu, dass wir den negativen Erfahrungen so viel Beachtung und Anerkennung schenken?

Unser Gehirn spult ganz automatisch und von alleine alle uns bekannten Erfahrungen für ein Scheitern ab, welche wir irrtümlicherweise als unsere Gedanken ansehen. Schließlich kennt unser Gehirn bzw. unser Verstand ja die gemachten Erfahrungen aus der Vergangenheit, wie wir damals darauf reagiert haben und auch noch verinnerlicht haben, nur zu gut. Da diese Gedanken bereits so tief in uns verankert sind, weil wir mit ihnen Achterbahn gefahren sind, glauben wir natürlich, dass dies jetzt im Moment unsere eigenen Gedanken sind. Schließlich sind diese Gedanken klar in unserem Kopf.

Ist das denn wirklich so?

NEIN!

Um dir ein besseres Verständnis für dich und deine Funktionsweise zu ermöglichen, möchte ich dir noch ein paar weitere Infos mit an die Hand geben, damit du dich besser reflektieren kannst.

95% unserer Gedanken entstammen unseren gemachten Erfahrungen aus der Vergangenheit. Wir haben darauf kaum einen Einfluss, weil diese automatisch von unserem Gehirn abgespult werden. Wir glauben zwar, diese Gedanken selbst zu denken, tun es aber nicht. Wie dies passiert, habe ich dir ja bereits weiter oben schon beschrieben!

Mit welcher Sicherheit kannst du behaupten, dass deine Gedanken gerade, deine wirklichen Gedanken sin? Ober sind es doch nur deine bereits gemachten Erfahrungen?

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: In deiner letzten gescheiterten Beziehung durftest du die Erfahrung machen, dass dich dein Partner belogen und betrogen hat. Diese Erfahrung war sehr schmerzlich für dich und du hast vielleicht verinnerlicht, dass du es nicht verdient hast, wertgeschätzt zu werden. Um dieses Erlebnis verarbeiten zu können, hast du dir natürlich viele Gedanken gemacht und somit diese Erfahrung verinnerlicht, so dass dein Körper deine Reaktionen wie Gefühle und Emotionen auf dieses Erlebnis abgespeichert und automatisiert hat. Nun lernst du eine neue Person kennen. Das Kennenlernen ist sehr harmonisch, um nicht zu sagen, fast perfekt. Und schon passiert es, die ersten Zweifel steigen auf, weil unser Gehirn erkennt, dass sich eine bereits gemachte Erfahrung eventuell wiederholt. Anfangs nehmen wir diese Zweifel nicht als solche wahr. Wir bemerken vielleicht Gedanken, wie: „Die/der ist so toll, das kann doch gar nicht wahr sein!“ Wenn wir uns dieser Gedanken dann jedoch nicht bewusst werden, vervielfältigen sie sich diese, bis es dann soweit kommt, dass du dich total verschließt und von vorneherein eine vielleicht entstehende neue Beziehung abblockst, weil du da den Ausgang bereits glaubst zu kennen. Kennst du den Ausgang wirklich, wenn du der neuen Person nicht einmal die Chance gegeben hast, sich besser kennenzulernen? Wohl eher nicht, oder?!

Mit unserem Verstand stehen wir uns nicht selten selbst im Weg und vergeuden wertvolle Zeit damit, sich mit falschen Gedanken das eigene Leben schwer zu machen. Kommende Gelegenheiten und mögliche Chancen nehmen wir nicht wahr, eben weil wir glauben, dass wir deren Ausgang bereits kennen. Wir bleiben lieber im altbewährten „Sumpf“, anstatt einmal zu sagen: „Egal, ich probier`s trotzdem!“

Warum hören wir lieber auf unseren Verstand und unsere alten Gedanken, als dass wir unserem Herz vertrauen und mutig sind, neue Wege auszuprobieren?

Mal ehrlich, was ist das schlimmste, was passieren kann, wenn wir auf unser Herz hören? Richtig! Wir könnten eine neue Erfahrung machen und dann haben wir es selbst in der Hand, wie wir mit dieser umgehen!

Unser wahres Gehirn ist nicht im Kopf, es ist weiter unten im Körper. Unser Herz kann uns die richtigen Antworten geben, nicht unser Kopf!

Wie willst du wissen ob etwas funktioniert, wenn du es nicht wenigstens einmal ausprobierst?

Du hast es satt, noch länger die Marionette deiner alten Gedanken zu sein? Vereinbare gerne einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch und wir finden gemeinsam deinen Weg in ein selbstbestimmtes Leben! Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme. Nutze hierfür mein Kontaktformular.

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